Seine großflächigen und aufwendigen Tätowierungen erzählen Geschichten von großen Schlachten, Monstern, Heldenmut und Tod. Sein wahres Leben verläuft natürlich nicht so aufregend, er arbeitet bei der Allianz. Aber auch da ist ihm schon das ein oder andere Ding passiert.
Die Tage auf'er Arbeit zieh'n sich und die Jahre rasen dahin. Was für ein Elend! Aber was willste machen, irgendwo muss die Marie ja herkommen, willst dich ja nicht durchfüttern lassen, das wär' ja nun auch nix – ach, ein Elend isses, eine Teufelei, so oder so.
Er ist fasziniert von Waffentechnik. Schon als Kind war er das. Sie ist seine große Leidenschaft, sein Hobby. Als junger Mann hatte er immer sein Erspartes in Rheinmetall investiert, aus Überzeugung, und so hat er jetzt viel Zeit für sein Hobby. Er liebt alles daran.
Aufwachen, den Arsch hochkriegen und ihn routiniert in Bewegung setzen, Tag um Tag – für diesen Unfug, nur noch für diesen Unfug.
Mit den eigenen Gedanken hatte er sich vergiftet, nach und nach vergiftet; zunächst seinen Geist und schließlich sogar seinen Körper. Tja, hätte er mal lieber ab und an ein paar Bier gezischt und einfach mal fünfe gerade sein lassen, aber so clever war er nicht.
Die Leute lieben oder hassen mich, sagte er voller Stolz und Ernsthaftigkeit. Dass er den allermeisten Leuten völlig egal war, auch bei denen, die ihn kannten, lag außerhalb seines Vorstellungsvermögens.